Beschreibung
Die Feuchtigkeit oder Trockenmasse von Schüttgütern, Suspensionen oder pastösen Stoffen online im Prozess zuverlässig und präzise bestimmen.
Technische Daten
Eigenschaften
- Gehäuse
- NEMA4/ IP65
- Eingangsspannung
- 80 - 260 V AC (50 Hz/60 Hz), 24 V DC
- Messauflösung
- 16-bit
Ausgangssignal
- Standard
- Optional
- RS232/485
- Devicenet
- Ethernet TCP/IP
- Profibus / Profinet
- Ethernet UDP
- Modbus
- 3x 4...20mA
- Ethernet/IP
Weiterführende Produktinformationen
Die Messung erfolgt berührungslos mit Nahinfrarotlicht (NIR). Aufgrund der deutlich höheren Wellenlänge von NIR im Vergleich zu sichtbarem Licht (VIS) wird unabhängig von der Farbe des Probenmaterials eine größere Eindringtiefe erreicht. OMC reagiert weitgehend unempfindlich auf Unebenheiten des zu messenden Materials, wie z. B. Schwankungen der Partikelgröße und Materialhöhe.
Die Verwendung einer geeigneten Wellenlänge des NIR-Lichts gewährleistet präzise Messungen auch unter schwierigen industriellen Prozessbedingungen – selbst in staubigen oder feuchten Umgebungen, nahezu unabhängig von Temperatur und Tageslicht.
Zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts wird das zu messende Material mit präzise gefiltertem NIR-Licht einer spezifischen Wellenlänge bestrahlt.
Die im Material enthaltenen Wassermoleküle werden im Bereich von 1100 bis 2450 nm vom NIR-Licht absorbiert. Das nicht absorbierte, transmittierte und rückgestreute Restlicht dient dann als Maß für den absoluten Feuchtigkeits- bzw. Trockenmassegehalt des Materials.
Das OMC 2500 nutzt die NIR-Reflexion für präzise, zuverlässige und berührungslose Messungen an nahezu allen feuchten Materialoberflächen. Die Auswertung eines internen, präzise gefilterten NIR-Referenzstrahls, der von derselben Lichtquelle wie der NIR-Messstrahl erzeugt wird, gewährleistet maximale Stabilität und driftfreie Messungen über einen langen Betriebszeitraum. Zur Kalibrierung des Geräts werden die Referenzwerte der NIR-Messung für die bekannte Materialfeuchte erfasst. Mehrere Datenpunkte werden innerhalb der geräteinternen Anpassungskurve interpoliert und als finale Kalibrierkurve für das jeweilige Material gespeichert.